Amnesty International Menschenrechte in Lateinamerika

Impressum | Login

Menschenrechte in Lateinamerika

StartseiteStart


Diese Website informiert vornehmlich über die Aktivitäten der Gruppe 1467 von Amnesty International. Die Berliner Gruppe engagiert sich für Menschenrechte in verschiedenen Ländern Lateinamerikas.



Kommende Aktionen:

Konzertlesung mit Musik von Adriana Balboa


Adriana Balboa

am 9. Dezember 2016 vom 19:30 bis 21:30
im Aktionsraum für Menschenrechte, Brunnenstraße 188-190, 10119 Berlin

"Triste suena mi guitarra y al asunto lo requiere" (Triste aus Ginasteras Ballet "Estancia", "Martín Fierro" (1872) von José Hernández)

Anlässlich des Tages der Menschenrechte veranstalten wir eine Konzertlesung mit Texten von Eduardo Galeano, Roberto Bolaño u.a.

Musikalisch begleiten wird uns Adriana Balboa (Gitarre) mit Werken von Alberto Ginastera und Abel Carlevaro. Einen kleinen Eindruck von der Musik könnt ihr auf ihrer Website erhalten: http://www.adriana-balboa.net/



----

Vergangene Aktionen:



Filmvorführung am 18. Juni 2016 um 19 Uhr im Kino Moviemento:

AGROkalypse - Der Tag an dem das Gensoja kam


Die Lateinamerika Gruppe von Amnesty International, zusammen mit Regisseur Marco Keller und FIAN, heißt Sie herzlich zum Berlinpremiere des Filmes AGROkalypse am 18. Juni 2016 um 19 Uhr im Kino Moviemento willkommen.

Die Urwaldlandschaft Brasiliens ist Schauplatz einer vom Mensch gemachten Tragödie. Dieses einzigartige, für uns alle lebenswichtige Ökosystem, wird Tag für Tag durch Sojafarmer zerstört. Vor allem kapitalkräftige, ausländische Großkonzerne sind verantwortlich für den täglichen Raubbau am Urwald und die Vertreibung der dort lebenden Menschen und Tiere.

Der Film zeigt, wie sich die Guaraní-Kaiowá immer mehr mit der Tatsache konfrontiert sehen, ihre Lebensgrundlage zu verlieren. An den Rand gedrängt und ihrer Kultur weitgehend beraubt, versuchen sie ein letztes Stück Identität zu bewahren. Porträtiert wird außerdem das Engagement des Bio-Pioniers Wolfgang Heck. Wie beides miteinander in Verbindung steht und welche Rolle dabei ein 75-jähriger Franziskaner spielt, wird nach und nach aufgelöst.

Mehr Infos unter und Filmtrailer auf: www.agrokalypse.de






Menschenkette am 19. Juni 2016:

Hand in Hand gegen Rassismus

Am 19. Juni machen wir bei der Aktion Hand in Hand gegen Rassismus mit. Ab 14 Uhr wird dabei in Berlin eine Menschenkette als Zeichen der Solidarität gebildet. Unabhängig von Glaube, Herkunft, Hautfarbe, sexueller Identität und körperlichen Möglichkeiten - wir stehen für die Unantastbarkeit der Menschenwürde und die Wahrung der Menschenrechte.

Weitere Infos: http://hand-in-hand-gegen-rassismus.de






Jeder Brief zählt - Der Briefmarathon 2015

Jedes Jahr organisiert Amnesty International zum internationalen Tag der Menschenrechte am 10.12. einen Briefmarathon. Vom 4. bis 18. Dezember waren die Menschen weltweit aufgerufen, ein Appellschreiben für die Menschenrechte zu verfassen und sich für ausgewählte Fälle einsetzen. Wie jedes Jahr haben wir auch 2015 im Kino der Kulturbrauerei Unterschriften für Inhaftierte in El Salvador, Mexiko,Saudi-Arabien und Usbekistan gesammelt.

Weltweit wurden 2015 rund 1,8 Millionen Briefe und E-Mails im Rahmen des Briefmarathons verschickt. Unsere Gruppe hat 136 Unterschriften von Unterstützern gesammelt. Auch in den Vergangenheit haben wir Betroffene von Menschenrechtsverletztungen mit Briefen unterstützt, u. a. Miriam López aus Mexiko (2013):




„Der Briefmarathon war sehr gut. Ich habe den Eindruck, dass die Behörden dadurch unter Druck gesetzt wurden. Als ich all die Bilder auf meiner Facebook-Seite gesehen habe, konnte ich gar nicht glauben, dass sie von Menschen auf der ganzen Welt geschickt wurden. Es tut gut zu wissen, dass alle meinen Fall kennen. Und sie kennen ihn nicht nur, sie helfen mir auch. Zu wissen, dass andere mich unterstützen, hilft mir sehr.[...]

Ich danke allen, die mich in meinem Kampf um Gerechtigkeit unterstützt haben. Vollständige Gerechtigkeit kann es nie geben, aber das Wichtige ist, dass wir es versuchen. Bitte unterstützt mich auch weiterhin. Wenn es nur um eine einzige Person geht, ist es den Behörden egal. Danke, dass ihr mir helft, obwohl ihr mich gar nicht kennt. Danke für die Karten, die Lichter, für alles. Vielen Dank!“

Miriam López, Mexiko





Veranstaltung zu Landraub und Landrückgabe in Kolumbien:
"BEDROHT, VERTRIEBEN, BESTOHLEN - MUTIGER DENN JE"

Seit drei Jahren bemüht sich die Regierung Kolumbiens, gewaltsam geraubtes Land an Millionen Vertriebene zurückzugeben. Land tatsächlich zurückerhalten, haben bisher viel weniger als erhofft. Gewachsen sind hingegen die Gefahren für diejenigen, die sich für die Rückgabe gestohlenen Landes und die Rechte der Opfer stark machen. Mit den kolumbianischen MenschenrechtsverteidigerInnen Belinda Márquez und Claudia Erazo beleuchteten Amnesty International und Misereor die Ursachen von Landraub und Vertreibung in ihrer Heimat und die Perspektiven der schwierigen Landrückgabe inmitten eines nach wie vor andauernden bewaffneten Konfliktes.

Die Veranstaltung fand am Freitag, 24. April 2015, 18.30 Uhr im taz.café (Rudi-Dutschke-Straße 23, Berlin) statt.

Mit Belinda Márquez, Sprecherin der Kleinbäuerinnenvereinigung ASOMUPROCA in der Gemeinde Playones de Pivijay, Departement Magdalena,
und Claudia Erazo, Anwältin und Direktorin des kolumbianischen Menschenrechtszentrums Corporación Jurídica Yira Castro.

Im Anschluss zeigten wir den Dokumentarfilm Tranquilandia (2014, 56min, OmdtU) von Joel Stängle.